Gran Canaria .. Die Orte .. Firgas .. Ingenio .. Las Palmas ..

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Firgas



Die kleine Stadt Firgas mit nur 5.700 Einwohnern gilt als malerischste der Insel. Gemütliche Straßen und Häuser sind eingebettet in landschaftliche Idylle. Durch seine natürlichen Wasserquellen hat es sich über die Insel hinaus einen Namen gemacht. Heute befindet sich hier die wichtigste Mineralwasser-Abfüllanlage Gran Canarias.

Ingenio


In Ingenio leben 21.500 Einwohner. Als Sehenswürdigkeit ist besonders nennenswert das Museum für Kunsthandwerk. Aber auch die Architektur der Stadt ist ein Spaziergang wert, die meisten Gebäude blieben noch aus dem 15. Jahrhundert erhalten. Beim Ziegenbock-Fest im Oktober ist die ganze Stadt auf den Beinen. Es wird der schönste Bock gekürt und durch die Stadt geführt. Während dieser Zeremonie und vor allem danach wird mit vielen Speisen und Getränken gefeiert.

Las Palmas


Die Vielfältigkeit der Landschaft und Kultur der Kanaren, der touristischen Zentren sowie der idyllischen Bergdörfchen hat auch in Las Palmas seine Spuren hinterlassen. Die Hauptstadt mit seinen 400.000 Einwohnern vereinigt in sich die Gegensätze von Tourismus und Idylle. Sie ist die älteste Stadtgemeinde der Kanaren, gegründet 1515 von den Spaniern. Diese brauchten mehr als 70 Jahre, bis sie die Stadt unter ihre Herrschaft bringen konnten und somit ihre erste Kolonie gründeten. 1478 fassten sie endgültig Fuß und nannten ihren ersten Stützpunkt "EI Real de las Treu Palmas". Auch Kolumbus nutzte diesen strategischen Punkt, um seine Schiffe für die großen Reisen seetüchtig zu machen. Bereits 1490 wurde aus dem Feldlager eine Siedlung. Ihr ältestes Viertel ist die heutige VeGreta mit der Kathedrale Santa Ani, dem Kolumbushaus, dem Rathaus, dem Bischofspalast, der Kirche Santo Domingo, dem Heiliggeistbrunnen, der Kirche San Francisco de Borja, dem Museen für kanarische Geschichte und für zeitgenössische Kunst. Dieser Altstadtkern wird von einladenden kleinen, schmalen Gassen durchzogen. Daran schließt sich der Stadtteil Triana an mit seiner – auch wegen der Architektur – bekannten Inselbibliothek. Eine Besichtigung wert sind auch das Literarische Kabinett, das Theater Perez Galdos und das Perez Galdos-Museum. Den Übergang zwischen altem und neuem Stadteil bilden der Doramas-Park und die so genannte Gartenstadt. Hier liegt das Kanarische Dorf. Erbaut 1934, sollte es der Konservierung kanarischer Traditionen und Lebensweisen dienen. Heute finden hier auch folkloristische und festlichen Darbietungen und Informationsveranstaltungen statt. Weiterhin erwähnenswert sind der Hafen La Luz, die Halbinsel La Isleta und der Strand Las Canteras. Letzterer wurde mit Lava aufgeschüttet, um eine strömungsfreies, sicheres „Becken“ für Badende zu schaffen.

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